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Zur Gewährleistung eines sicheren und
effektiven Betriebes müssen Offshore-Anlagen zur Förderung, Lagerung und
für den Transport von Erdöl und Erdgas
regelmäßig inspiziert, instandgehalten
und unter Umständen instandgesetzt
werden. Dies muss oft unter extremen
äußeren Randbedingungen geschehen.
Typische Arbeitsgänge sind Reinigen,
Entschichten und Entrosten sowie
Schneiden und Trennen.
Als vielversprechendes Bearbeitungsverfahren
zur Lösung all dieser Aufgaben bietet sich das Hochdruckwasserstrahlverfahren
an.
Für dieses Verfahren stehen neu
konzipierte, mit dem WOMA-Zentralventilkopf
ausgerüstete Plungerpumpen
sowie eine Reihe speziell
entwickelter Werkzeuge für höchste
Drücke zur Verfügung. Darüber hinaus
bietet WOMA ein für Off-shore-Anwendungen geprüftes und zugelassenes
Bearbeitungsgerät an.
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Warum Hochdruck-Wasserstrahlen? |
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Die Werkzeugpalette ist sehr groß.
Mit einem Grundgerät kann eine
Vielzahl unterschiedlicher Arbeitsgänge
– z.B. Reinigen, Entrosten,
Schneiden – verrichtet werden.
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Die Werkzeugabmessungen sind
klein. Es kann auch in schwer zugänglichen
und beengten Bereichen
gearbeitet werden. |
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Es kann geometrisch exakt, u.a.
auch linienförmig abgetragen werden.
Dem Verlauf von Schweißnähten kann
problemlos gefolgt werden. |
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Die Werkzeuge erzeugen geringe
Rückstoßkräfte und praktisch
vernachlässigbaren Körperschall. |
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Der Anteil zu entsorgender Rückstände
wird erheblich reduziert. Im
Vergleich mit dem Strahlen mit festen
Strahlmitteln müssen bis zu 98 %
weniger Abfälle abgeführt werden. |
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Eine Staubbildung wird unterbunden.
Das ermöglicht das parallele
Arbeiten anderer Gewerke, z.B. das
gleichzeitige Neubeschichten. Es
können staubempfindliche Instandhaltungsarbeiten
zugleich mit der Untergrundvorbehandlung
durchgeführt
werden. |
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Es kann ein selektiver, d.h. schichtweiser
Abtrag von Mehrschichtsystemen
durchgeführt werden. |
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Hochdruckwasserstrahlen wirken
äußerst schonend. Sensible Teile, wie
Schweißnähte oder Verbindungselemente,
werden nicht geschädigt. |
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Vorgeschriebene Entrostungsgrade
können problemenlos erreicht werden.
Inzwischen erschienene Richtlinien
ermöglichen die exakte Einschätzung
der Qualität an mit Hochdruckwasserstrahlen
entrosteten Flächen. |
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Der Salzgehalt an bearbeiteten
Flächen kann bedeutend reduziert
werden, da der Wasserstrahl selbst in
kleinste Unebenheiten eindringt. Im
Gegensatz dazu werden Salze von
festen Strahlmitteln oft in die Oberfläche
"eingeschlagen". |
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Das Hochdruckwasserstrahlen
erzeugt einen exzellenten Haftgrund. |
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Der Einsatz ist grundsätzlich unter
Wasser möglich. |
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Ein speziell entwickeltes Abrasivstrahl-Werkzeug ermöglicht das
Schneiden nahezu aller technischen
Werkstoffe. Es entstehen keine
Dämpfe, Stäube oder Schlacken. |
Die Materialpalette |
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Mit Hochdruckwasserstrahlen können
von Metall- und Betonflächen
die folgenden Materialien zuverlässig
entfernt werden:
festhaftende mehrschichtige
Anstriche, Brandschutzbeschichtungen,
Bitumen, chemische
Kontaminationen, abgelöste Farbschichten,
Gummi, Harze, Lacke,
Meeresbewuchs, Öle, Rost, Verunreinigungen.
Mit abrasiven Hochdruckwasserstrahlen
können die folgenden
Materialien und Bauteile geschnitten/
getrennt werden:
Konstruktionsstähle,
beschichtete Stahlkonstruktionen,
Tanks, Pipelines, stark bewehrte Betonelemente,
faserbewehrte Materialien,
mehrschichtige Konstruktionen,
Gläser, Keramiken.
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Die Technik |
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WOMA bietet Wasserstrahl-Systeme
für Drücke bis 3000 bar an, die aus
Hochdruckplungerpumpe, Führungseinrichtungen
und Werkzeugen bestehen. Darüber hinaus kann die von
der WOMA entwickelte Ecomaster-Offshore-Version, die für den Betrieb
auf Ölplattformen bei laufender
Förderung zugelassen ist, eingesetzt
werden.
Dieses Gerät weist die
folgenden sicherheitstechnischen
Merkmale auf:
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Crash-frame, der den Bedingungen
für einen Hubschraubertransport
entspricht. |
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Druckluftanlasser, der mit externen
Druckluftnetzen betrieben und fernhantiert
geschaltet werden kann. |
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Explosionsschutz der elektrischen
Anlage nach EEX II e T3. |
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Erdung kritischer Bauteile. |
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Kühlsystem für die Motorabgase. |
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Gas-Sensor. |
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Pneumatische Pumpensteuerung mit
zusätzlicher elektronischer
Überwachung. |
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Für den Betrieb mehrerer Werkzeuge
im Höchstdruckbereich ist der auf der
Nacheinanderschaltung von zwei
Pumpen basierende WOMA Twin-Jet
entwickelt worden.
Das WOMA Offshore-Programm
umfasst weiterhin die folgenden
Werkzeuge:
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Starre, handgeführte Lanzen zum
Entschichten und Reinigen |
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Handgeführte Werkzeuge mit
rotierenden Köpfen zur Bearbeitung
empfindlicher Oberflächen und für den
selektiven Abtrag. |
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Werkzeuge zum Reinigen verstopfter
Pipelines. |
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Werkzeuge zum Reinigen und
Entschichten mit gleichzeitiger Absaugung
von Wasser und Material. |
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Rotierende Düsenträger zur Untergrundvorbereitung. |
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Abrasivwasserstrahlschneidsystem
zum Schneiden und Zerlegen. |
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Rückstoßreduzierte Pistolen für den
Unterwassereinsatz. |
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Spezialwerkzeuge. |
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Gullfaks Gas- und Ölfeld: Auf den Plattformen A und B wurden mehrere WOMA Ecomaster-Systeme erfolgreich für die Untergrundvorbereitung, Rohrleitungsinstandhaltung und Tankreinigung eingesetzt
Reinigungsarbeiten unter Wasser mit einem rückstoßreduzierten
Wasserstrahlwerkzeug
WOMA Ecomaster-Version für den Einsatz auf Offshore-Plattformen
Entrosten und Entschichten von Stahlflächen mit einem Wasserstrahlwerkzeug
Zerlegen eines gummierten Rohrelementes mit einem Abrasivstrahlschneidgerät
Entrosten von Bodenplatten und Entschichten von Stahlflächen mit einem Vacu Jet
Lizard mit Fernbedienung für die emmissionsfreie Großflächenbearbeitung
Oseberg Doppel-Plattform in der Nordsee: Das WOMA Ecomaster-System wurde hier erfolgreich für die Untergrundvorbereitung und das Entschichten von Stahlflächen eingesetzt
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